12. April 2018 / 19:00 Uhr

"Klimawandel - Wird die Wissenschaft politisch beeinflusst?"

Prof. Dr. Werner Kirstein

Hörsaalzentrum der TU Dresden* / Bergstr. 64 / 01069 Dresden / Eintritt ab 9,- €



Prof. Dr. Werner Kirstein
Prof. Dr. Werner Kirstein

Ist der Klimawandel menschengemacht? Ganz klar nein, sagt Prof. Dr. Werner Kirstein. Als Klimageograph kennt er die Daten der Klimaaufzeichnungen sehr genau. Und so weiß er auch, dass der Gehalt von CO2 in unserer Atmosphäre nicht nur einen historischen Tiefstand aufweist, welcher nahezu kritische Auswirkungen auf die Flora haben, sondern die Temperatur keinesfalls beeinträchtigt. Viel mehr ergeben die Daten, dass der Prozess genau umgekehrt ist. Der CO2-Gehalt passt sich an die Temperatur an.

Im Dezember 2015 trafen sich in Paris mehr als 50.000 Menschen, um an dem Weltklima-Gipfel teilzunehmen. Besonders stolz war man darauf, dass sich alle teilnehmenden Nationen für eine Reduzierung von Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgesprochen und sich verpflichtet haben zu Reduzieren. Wieviel und nach welchen Maßstäben wurde nicht definiert.

Ziel des Ganzen sei, durch den verminderten Aussoß von CO2 zu bewirken, dass sich die Erde nicht mehr als 2 Grad im Vergleich zum Beginn des Industrie-Zeitalters (ab Mitte des 19. Jhd.) erhöht. Ein Grad davon haben wir bereits erreicht, so dass das Ergebnis des Klimagipfels letztlich die Absicht aussprach, dass der Mensch, nicht weiterhin das Klima so stark beeinflusst.

Klimawissenschaft und Klimapolitik stehen sich diametral gegenüber. In diesem Vortrag zeigt Prof. Dr. Werner Kirstein auf, weshalb die Debatte um das Senken von CO2 ausschließlich politischen Zielen dient und keinesfalls der Umwelt, dem Weltklima oder den Menschen. Er analysiert wissenschaftlich die aktuelle Klimaentwicklung der letzten 10.000 Jahre bis in die Gegenwart und zeigt auf, wie es um das Klima tatsächlich bestellt ist...


Zum Referent

Prof. Dr. Werner Kirstein (Jahrgang 1946)

1972 Abitur am Abendgymnasium für Berufstätige der Stadt Würzburg. Anschließend Studium der Physik und Geographie an der Universität Würzburg mit den Nebenfächern Geologie, Meteorologie und Mineralogie. Studienabschluss in Physik im Fach Theoretische Thermodynamik und in der Physischen Geographie im Fach Klimatologie.

Forschungstätigkeit im Forschungszentrum Jülich: Diverse Arbeiten und Veröffentlichungen zum regionalen und globalen Klimawandel.

1981 Verleihung der Doktorwürde, Thema: "Häufigkeit von Korrelationen zwischen Sonnenaktivität und Klimaelementen"

1992 Erwerb der Lehrberechtigung an Hochschulen und Universitäten.

1997 Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig, Professur für Geographie und Geoinformatik im Fach Physische Geographie und Klimatologie, insbesondere zum "Global Change", also globale Veränderungsprozesse und Klimaentwicklung. Zahlreiche Auftritte in Seminaren, Vortragsveranstaltungen und Interviews zum sogenannten "menschengemachten" Klimawandel.


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* Bitte halten Sie sich hier auf dem Laufenden, ob der Vortrag im HSZ der TU Dresden stattfindet. Wir werden Sie hier sofort informieren, wenn eine Raumverlegung stattfinden muss.